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Pfefferküchler
Seit dem Jahr 2003 findet in unserer sächsischen Pfefferkuchenstadt, immer am ersten Wochenende im November, der einzige Pfefferkuchenmarkt in Deutschland statt.
Hier einige Bilder vom letzten Markt
Pulsnitz ist weithin bekannt als Sachsens “Pfefferkuchenstadt”. Seit Jahrhunderten, genauer gesagt seit
1558, wird dieses schmackhafte Gebäck in unserer Stadt hergestellt. Nur bester lang gelagerter Honig- und/oder Sirupteig, mit beigegebenen feinsten Gewüzen, im Mittelalter kurz unter dem Begriff “Pfeffer” zusammengefasst, werden zu Pfefferkuchen verbacken. Durch den Pulsnitzer Bäcker und Küchler Tobias Thomas, der in Thorn seine Backkunst bereicherte, erhielt die hiesige Pfefferküchlerei um 1745 einen bedeuteten Aufschwung. In acht Pfefferküchlereien und einer Lebkuchen GmbH der Stadt Pulsnitz wird diese Tradition bis heute erfolgreich fortgeführt. Jede Küchlerei besitzt ihre Hausspezialität mit ihrem unverwechselbaren Geschmack. Wahre Meister der Garnierkunst stellen Herzen, Pantoffeln u.v.a.m. her. Diese edlen Gebäcke gibt es nicht nur zur Weihnachtszeit sondern ganzjährig in Pulsnitz. Früher zählten die Pulsnitzer Küchler zu den sächsisch - königlichen Hoflieferanten und auch das Kloster St. Marienstern in Panschwitz - Kuckau wusste den Pulsnitzer Pfefferkuchen zu schätzen. Zu Silvester überbrachte der Kamenzer Bürgermeister den sogenannten Neujahrspfefferkuchen. Bisher trotzte das Pfefferküchlerhandwerk jeder Staatsform in seiner 440jährigen Geschichte. In der DDR wehrten sie sich erfolgreich gegen die Genossenschaftsgründung ( PGH ), und in der derzeitigen Demokratie errangen sie nach siebenjährigen hartnäckigen Kampf die Anerkennung als Handwerk.
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